Mein erster Tag als Hausfrau – oder das Ende meines Studiums

„Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ Jesaja 40,31

Heute ist mein erster Tag als Hausfrau. Warum das? Einigen wird es sicherlich aufgefallen sein, dass im Jahr 2017 bislang nur zwei Blogposts von mir online gegangen sind. Die, die mit mir im persönlichen Kontakt stehen, kennen auch den Grund dazu – meine Masterarbeit.

Am 18. November begann ich einen Entwurf für einen Blogpost, der folgendermaßen aussah:

Heute ist Abgabe – Abgabe von dem Exposé meiner Masterarbeit. Abgabe von meinem Arbeitsauftrag für die nächsten vier Monate. Dann gibt es keine Ausweichmöglichkeit mehr zu einem anderen Thema.

Und vor zwei Wochen war es dann soweit: diese vier Monate sind vorbei und die Masterthesis musste abgegeben werden. In dieser Woche kam dann noch die Verteidigung dazu und ich darf mich nun Master of Arts nennen.

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Seit heute bin ich offiziell exmatrikuliert, keine Studentin mehr und das ist für mich ein sehr seltsames Gefühl. Ich war sehr gerne Studentin – mit allen Höhen und Tiefen. Aber wenn ich nicht mehr studiere, auch nicht arbeitssuchend bin und bis zu meinem ersten Arbeitstag noch einiges an Freizeit ist – was bin ich dann? Ich denke, ich bin dann wohl eine Hausfrau. Eine Hausfrau, die endlich mal wieder Zeit hat ihren Blog zu füllen – aber bevor ich in den kommenden Tagen noch ein paar mehr Zeilen über das Studium an sich schreiben werde (Stichwort: Absolventenkongress, wissenschaftliches Schreiben, Studi-Vergünstigungen), dachte ich, dass ich an dieser Stelle einfach mal ein paar Lieder aufliste, die mir während der Bachelor- und Master-Arbeit immer wieder Energie gegeben haben, um durchzuhalten, um die Konzentration zu behalten und sich zu fokussieren.

Euch wird dabei auffallen, dass viele Lieder christlich sind – denn ja, es stimmt. Wer wäre ich schon, wenn Gott mich nicht jeden Tag neu beschenken würde? Mein Lieblingsvers aus der Bibel in 1. Korinther 15,10 „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.“ wurde während des Studiums zu meinem Lebensmotto.

Diese Verse kann ich nur jeden ans Herz legen: Die Energie, um hart für ein Ziel zu arbeiten, die richtigen Gedanken bei Ratlosigkeit, eine kreative Idee bei ziemlich langweiligen Themen – das alles kommt nicht aus mir selbst, das schenkt Gott mir. Dieses Bewusstsein schmälert meinen Stolz auf meine Leistung und verwandelt ihn in eine goße Dankbarkeit. Und das bin ich – dankbar für jeden einzelnen Tag meines Studiums. Einfach nur dankbar.

Hier jetzt aber die Playlist – viel Freude beim Zuhören und Energietanken!

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