ToDo-Liste: Stricken lernen

Als ich ungefähr zwölf Jahre alt war, wollte ich unbedingt das Häkeln erlernen. Meine Mutter zeigte mir also die Handhaltung und Schlingen mit viel Geduld. Diese Geduld hatte ich jedoch nicht. Und so legte ich nach fünfzehn Reihen die Häkelnadeln nieder und verstaute sie bei meinen kleinen Andenken.

Mit 20 beschloss ich das Stricken zu lernen. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr regelmäßig bei meinen Eltern wohnte, schenkte mir meine Mutter ein Buch für Anfänger: Strick basics inkl. DVD. Meine Versuche scheiterten mit Seite 18 – trotz Videoanleitung.

Stricken_page Kopie

In diesem Jahr startete ich komplett neu. Das, was ich mir drei Jahre zuvor mehr oder  weniger angeeignet hatte, war bereits in meinem Gedächtnis verschwunden, so dass ich wirklich noch einmal bei Null begann. Nach Abgabe der Bachelor-Arbeit bot sich auch die perfekte Zeit zum Üben an: der langersehnte Urlaub. So nahm ich also ein Paar Stricknadeln und drei Wollknäuel mit nach Andalusien in die spätsommerliche Hitze und übte im Zug zum Flug (mit grinsenden älteren Frauen), im Mietwagen zum Ferienort und am Hotelpool und übte stricken. Und tatsächlich – langsam und mit jeder Masche erlange ich mehr und mehr ein Gefühl für die Fäden in meinen Händen. Seite 1 bis 17 sind kein Problem, und sogar die berüchtigte Seite 18 bewältige ich.

Mehr aber auch nicht.

Die Hebemaschen und das rechte Abketten wollen nicht gelingen. Da muss doch das Tutorial-Video wieder heran – oder kennt jemand praktische und vor allem hilfreiche Tipps für Strickanfänger wie mich?

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